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Auch im Jahr 2013 setzt der Bundesverband Professioneller Mobilfunk e. V. (PMeV) seine erfolgreiche Roadshow-Veranstaltungsreihe fort. Die PMRmobil 2013 findet vom 18. bis 20. Juni statt und macht in folgenden Städten Station:
18. Juni: Leipzig (Pentahotel)
19. Juni: Mainz (Kurfürstliches Schloss)
20. Juni: Ulm (Maritim Hotel)
Mit der PMRmobil 2013 spricht der PMeV erneut alle Interessenten professioneller Mobilfunklösungen an. Das Vortragsprogramm beinhaltet interessante Themen sowohl für Entscheider und Mitarbeiter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) als auch für Vertreter der typischen Anwenderbranchen wie Industrie, Energieversorger, überregionale, regionale und lokale Ver- und Entsorger, ÖPNV-Betriebe, Unternehmen aus dem Bereich Transport und Verkehr sowie kommunale Unternehmen.
Fachausstellung mit 26 Anbietern
Ergänzt wird das Vortragsprogramm durch eine Fachausstellung, in der sich die Besucher bei den Vertretern der 26 Anbieter-Unternehmen professioneller Mobilfunklösungen, welche die PMRmobil 2013 sponsern, über deren neueste Entwicklungen und Angebote informieren können.
Für angemeldete Gäste ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos. Interessenten finden weitere Informationen mit Einladungsschreiben, Vortragsprogramm, Anmeldeformular und Anfahrtskizzen zu den Veranstaltungsorten auf www.pmev.de ((hierzu auf der Startseite das PMRmobil-Logo anklicken). Die Anmeldung ist auch unter Angabe der vollständigen Adressdaten (Behörde oder Unternehmen, Name, Adresse, E-Mail, Telefon) per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
möglich.
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62. Vermittlungsstelle in das BOS-Digitalfunknetz integriert
Mit der Integration der 62. Vermittlungsstelle im Mai 2013 steht das Kernnetz des Digitalfunk BOS nun deutschlandweit zur Verfügung. Auch die beiden Netzverwaltungszentren in Hannover und Berlin, die für die Überwachung und die Steuerung des BOS-Digitalfunknetzes zuständig sind, befinden sich im Einsatz.
Die Vermittlungsstellen des Digitalfunk BOS sind die Bindeglieder des BOS-Digitalfunknetzes. Sie gewährleisten den überregionalen Datenfluss und die Weiterleitung von Kommunikations- und Steuerdaten zwischen den Basisstationen im gesamten Bundesgebiet. Zudem übernehmen sie die behördenübergreifende Verwaltung aller Teilnehmer und Teilnehmergruppen des Digitalfunk BOS. Vier der 62 Vermittlungsstellen sind zugleich als Transitvermittlungsstellen ausgestattet. Diese stellen als übergeordnete Verkehrsebene die deutschlandweite Vernetzung der Vermittlungsstellen sicher.
Auch der Aufbau des Funk- und Zugangsnetzes schreitet voran. Von den rund 4.500 vorgesehenen Basisstationen an etwa 4.300 Standorten wurden zum 13. Mai 2013 insgesamt 3.776 Standorte mit Systemtechnik ausgestattet und 3.118 Basisstationen in das BOS-Digitalfunknetz integriert. Die Netzabdeckung des BOS-Digitalfunknetzes umfasst damit aktuell etwa 79 % der Fläche der Bundesrepublik Deutschland. Im April 2013 waren bereits 315.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Digitalfunk BOS registriert. (Quelle: BDBOS) |
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Cannes/Tours, 2. April 2013 – Cassidian und das französische Innenministerium haben die weltweit erste Präsentation mobiler Breitbanddienste für die Weiterentwicklung von Tetrapol-Netzen mit 4G‑LTE‑Technologie (Long Term Evolution) im 400 MHz-Band durchgeführt.
Die Präsentation erfolgte anlässlich der von Cassidian im französischen Cannes veranstalteten Konferenz für Betreiber und Nutzer sicherer Netzwerke (SCS Network Operators and Users Conference – SNUC), an der mehr als 200 Spitzenvertreter aus dem Bereich öffentliche Sicherheit und anderer kritischer Nutzerorganisationen sowie Partner und potentielle Kunden aus der ganzen Welt teilnahmen.
Nach einer kurzen Vorstellung der laufenden Tests des französischen Innenministeriums für 400-MHZ-LTE‑Breitbandkommunikation konnten die internationalen Teilnehmer über eine Duplex-Liveübertragung aus Tours den Erfolg des Einsatztests miterleben. Er umfasste missionskritische Anwendungen, einschließlich eines Echtzeit-Videostreamings zwischen einem mit einer Kamera ausgestatteten Fahrzeug und einer Leitzentrale in Tours unter Verwendung eines 400-MHz-LTE-Netzes. An zwei Tetrapol-Standorten im Raum Tours wurden dafür zwei 400-MHz-Basisstationen aufgebaut, die eine erste Vor-Ort-Überprüfung der technischen Leistung ermöglichen.
Diese ersten Tests in Tours, bei denen die neue Dual-Mode-Basisstation von Cassidian eingesetzt wurde, die sowohl Tetrapol als auch LTE-Services unterstützt, waren äußerst erfolgreich –. Es konnte damit gezeigt werden, dass vorhandene Tetrapol-Netze kostengünstig und störungsfrei um neue mobile 4G-Breitbandkapazitäten erweitert werden können, indem man benachbarte Frequenzbänder bereits bestehender Sites nutzt.
„Es ist kein Geheimnis, dass unsere TETRA- und Tetrapol-Kunden immer höhere Datenkapazitäten benötigen. Das 400-MHz-Band ist ein traditionelles Band für die Netze bestimmter kommerzieller Anwender und von Regierungsorganisationen. Wie bei vielen andern Technologien entwickelt sich der Bedarf bei Tetrapol und TETRA in Richtung Hochgeschwindigkeits-Breitbandkapazitäten“, erklärt Eric Davalo, Head of Portfolio & Technology Authority für Cassidian Security Solutions „Cassidian investiert in diese Technologien für die künftige missionskritische Kommunikation, wie zum Beispiel IP und Breitband. Der Test macht deutlich, dass eine reibungslose Migration bestehender PMR-Netze (Professional Mobile Radio), bei der vorhandene Sites und Kundeninvestitionen unterstützt werden, möglich ist.“
„Das französische Innenministerium ist stolz darauf, als erste einen Versuch dieser Art mit LTE bei 400 MHz an seinem Tetrapol-Netz durchzuführen“, betonte Pierre-Philippe Lidureau, INPT Program Director, nach der erfolgreichen Demonstration auf der SNUC. „Wir untersuchen die Zukunft unseres sichern Netzes. Diese Lösung, bei der die 400-MHz-Frequenz wirksam eingesetzt wird, zeigt einen möglichen Weg in Richtung Modernisierung unseres Netzes.“
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Im November 2012 hatte der gemeinsame Lenkungsausschuss des Bundesverbandes Professioneller Mobilfunk e.V (PMeV) und des Bundesverbandes für Objektfunk Deutschland e.V. (BODEV) das Antragsverfahren zur Erlangung des Gütesiegels Objektfunk gestartet. In der jüngsten Sitzung des Lenkungsausschusses am 15. März 2013 konnte für die ersten zehn Unternehmen das Zertifizierungsverfahren abgeschlossen werden. Folgende Unternehmen können nun als Inhaber des Gütesiegels ihre besondere Kompetenz im Hinblick auf Gebäudefunkanlagen im BOS-Netz nachweisen:
- BESCom, Hamburg
- B.Schmitt mobile GmbH, Frankfurt
- B&E Nachrichtentechnik GmbH, Nürnberg
- DETECON, Bonn
- Malottki, Halle
- MEDIA BROADCAST, Mainz
- NC PLAN, Berlin
- Niemann Elektronik, Berlin
- NTE Nachrichtentechnik und Elektronik GmbH, Frankfurt
- Telemann, Hamburg
Über die zehn zertifizierten Unternehmen hinaus haben 13 weitere erste Schritte zur Erlangung des Gütesiegels eingeleitet; für diese Unternehmen ist das Zertifizierungsverfahren in Gang. |
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Berlin, 25 März 2013 – Die Konzentratorlösung und der Leitstellenarbeitsplatz der RCS 9500 Produktfamilie (Radio Console System 9500) von Cassidian haben erfolgreich alle Interoperabilitätsprüfungen bestanden und sind beide durch die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) zertifiziert worden. Damit können sie nun auch im Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOSNet) betrieben werden.
Die RCS 9500 Konzentratorlösung bietet eine IP-Anbindung (Internet Protocol) und verarbeitet verschlüsselte Kommunikation an einem zentralen Ort, dem sogenannten Konzentrator. Eine RCS 9500 Konzentratorlösung kann dabei von mehreren Leitstellen ressourcenschonend parallel genutzt werden. Zudem hat sie eine Schnittstelle zum sogenannten Digitalfunkstecker (DF-Stecker). Diese offene Softwareschnittstelle ermöglicht die Anbindung von Leitstellen und Funkarbeitsplätzen von mehreren Herstellern und erleichtert dadurch das Zusammenspiel von Leitstellen im Digitalfunknetz der BOS.
Mit dem RCS 9500 Arbeitsplatz steht nun auch ein Nachfolgeprodukt der DWS-C (Dispatcher Workstation Communication) zur Verfügung, welches auch eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung entsprechend den Vorschriften des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bis zum Arbeitsplatz bietet. Diese neue Lösung von Cassidian lässt sich im besonderen Maße auf die Anforderungen der verschiedenen Nutzer anpassen und skalieren: von einzelnen RCS 9500 Endgeräten, über vernetzte Einzelarbeitsplätze bis hin zu komplexen und vernetzten Leitstellen.
„Mit einem DF-Stecker kann die BOS-Nutzerorganisation unnötige Kosten für unterschiedliche Anbindungstechniken an den BOS-Digitalfunk vermeiden. Leitstellen unterschiedlicher Hersteller lassen sich dadurch wirtschaftlicher an das Netz anbinden.“ betont Dr. Markus Kolland, Geschäftsführer der Cassidian Communications GmbH. „Die Funktionalität der DF-Stecker-Schnittstelle von Cassidian wurde an moderne IP-basierte Leitstellensysteme angepasst. Sie optimiert die Realisierungsaufwände und ermöglicht eine schnellere Betriebsfähigkeit der Leitstellen am BOS-Digitalfunk. Darüber hinaus reduziert der Einsatz unseres Konzentrators den Aufwand für Zertifizierungen sowohl bei Erstinstallationen als auch bei Änderungen in den angeschalteten Arbeitsplätzen.“
Die Zertifizierung der BOS-Endgeräte wird auf Grundlage von Interoperabilitätstests auf speziellen Testplattformen gewährt. Für einen funktionsfähigen Betrieb des Digitalfunks BOS ist es unerlässlich, dass sämtliche für die Nutzung bestimmten Endgeräte störungsfrei mit allen anderen Komponenten des Digitalfunks BOS zusammenwirken und bestimmte definierte Leistungsmerkmale erfüllen. Daher sind die Bedingungen für eine Zertifizierung stark auf der Einhaltung von Technologieanforderungen, Konformität mit technischen Normen und Interoperabilität ausgerichtet.
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