Bundesnetzagentur weist Funkruf-Frequenzen für neue Laufzeit zu PDF Drucken

Berlin, 06.09.2012. Die Bundesnetzagentur hat der e*Message W.I.S. Deutschland GmbH das gesamte durch das Unternehmen bisher genutzte Funkruf-Frequenzspektrum zugewiesen. Die Zuweisungen gelten für fünf Frequenzen und eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Eine über diese Laufzeit hinausgehende Verlängerung ist entsprechend dem Telekommunikationsgesetz möglich.

Als erstem Unternehmen aus der Gruppe der bundesweit operierenden Mobilfunknetzbetreiber erteilte die Bundesnetzagentur der e*Message W.I.S. Deutschland GmbH die Frequenznutzungserlaubnis bis zum 31.12.2025. Eine darüber hinausgehende Verlängerung ist gemäß dem Telekommunikationsgesetz möglich. Die Zuweisung entspricht dem von der Bundesnetzagentur im August 2011 veröffentlichten Frequenznutzungsplan, in dem die Bereiche um 448 MHz und 466 MHz für den Funkruf vorgesehen sind.

„Die Laufzeiten der 'Mobilfunker' werden in regelmäßigen Abständen überprüft und für die anschließende Periode zugewiesen. Das ist ein ganz normaler Vorgang", erklärte Dr. Dietmar Gollnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der e*Message W.I.S. Deutschland GmbH und CEO e*Message Europe, anlässlich der Frequenzzuweisung. „Wir haben Kunden mit einem steigenden Bedarf an Funkrufleistungen vor allem im zeit- und sicherheitskritischen Bereich. Funkruf verfügt wegen seiner Punkt-zu-Multipunkt-Funktionalität über eine vergleichbar sehr hohe Frequenzeffizienz. Und: Die Zahl innovativer Anwendungen, in denen man auf den ersten Blick vielleicht gar keinen Funkruf vermuten würde, wächst ebenfalls. Da steht es außer Frage, dass die Laufzeit der Frequenzen auf die nächste Periode ausgeweitet wird."

Mit e*Cityruf, e*BOS, e*Warn u. a. stellt e*Message professionelle Alarmierungs-, Warn- und Informationsdienste bereit, die von Hunderttausenden Unternehmen, Behörden und Einzelkunden genutzt werden. So empfangen mehr als zwei Millionen deutsche Haushalte dynamisch aktualisierte Wettervorhersagen auf Wetterstationen mit integriertem Funkrufmodul. Auf der IFA 2012 wurde soeben eine neue Generation der Wetterstationen vorgestellt, die zusätzlich zu den mehrtägigen Wetterprognosen auch Unwetterwarnungen des DWD anzeigen. Sämtliche Informationen werden über das deutschlandweite Funkrufnetz von e*Message übertragen.

Mobilfunkfrequenzen werden u.a. für digitalen zellularen Mobilfunk, für Bündelfunk und für Funkruf vergeben. Sie gelten für einen befristeten Zeitraum und bedürfen nach Ablauf der Frist der jeweiligen Verlängerung bzw. verlängerten Zuweisung durch die Bundesnetzagentur.

 

 

 

 

 
Objektfunkversorgung unter einem Dach PDF Drucken

Das Hamburger Systemhaus BESCom und der französische Marktführer Selecom haben die Zusammenarbeit bei der Objektfunkversorgung auf dem deutschen Markt vereinbart. Selecom ist Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten und Systemen für die Objektfunkversorgung mit Professionellem Mobilfunk und Mobiltelefonnetzen sowie von Rundfunk- und Fernsehfüllsendern. BESCom, mit Kernkompetenz im PMR, ergänzt mit der Repräsentanz von Selecom das bestehende Produktportfolio auf dem Gebiet von Planung, Realisierung und Wartung von Gebäudefunkversorgungen für digitale PMR-Funknetze (TETRA, Tetrapol, DMR etc.) sowie GSM-, UMTS- und LTE-Versorgung.

Selecom verfügt über eine sofort einsetzbare Produktpalette vom einzelnen Repeater bis hin zu großen faserpoptischen Verteilsystemen mit automatischer Pegelung und webbasierter Funktionsüberwachung. Dieses Produktspektrum ist insbesondere für die Realisierung von Objektfunkversorgungen im BOS-Digitalfuknetz interessant, aber auch für industrielle Anwendungen oder zur Versorgung von Bahnstrecken und -tunneln mit GSM-R, UMTS und LTE.

 

 
IFA 2012: Neue Generation von Wetterstationen mit Funkrufmodul PDF Drucken

Prof. Gerpott: Funkruf gehört in Millionen von im Haushalt genutzte Geräte mit Primärzweck oder Doppelnutzen

30.08.2012. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentiert sich eine neue Generation von Wetterstationen mit Funkrufmodul. Neben mehrtägigen Wetterprognosen zeigen sie jetzt amtliche Unwetterwarnungen des DWD an – übertragen über das deutschlandweite Funkrufnetz von e*Message. TK-Experte Prof. Dr. Torsten Gerpott bescheinigt Funkruf ein enormes innovatives Einsatzpotenzial auch in Privathaushalten.

Eine neue Generation von satellitengestützten Funkwetterstationen stellen Kooperationspartner von e*Message erstmals auf der IFA 2012 in Berlin vor. Mit „Twister 300" und „WD 4920" präsentieren die Firmen TFA Dostmann und Technotrade auf der weltgrößten Messe für Consumer Electronics Modelle, die nicht nur Wetterprognosen für mehrere Tage im Voraus, sondern auch amtliche Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) optisch und akustisch anzeigen. Die auf die jeweilige Region zugeschnittenen Wettervorhersagen und DWD-Warnmeldungen für die rund 300 Landkreise in Deutschland werden dynamisch aktualisiert und mehrmals täglich über das bundesweit flächendeckend verfügbare Funkrufnetz der in Berlin ansässigen e*Message-Unternehmensgruppe übertragen. Seit der erfolgreichen Premiere vor fünf Jahren empfangen bereits weit über zwei Millionen Haushalte aktuelle Wetterinformationen auf Funkwetterstationen mit integriertem Funkrufmodul.

Ein Vorteil der Funkwetterstationen: „Push" statt „Pull"

Telekommunikationsexperte Prof. Dr. Torsten Gerpott sieht mehrere Ursachen für die große Nachfrage. „Gegenüber einem Abruf (‚Pull’) von Wettervorhersagen auf einem Smartphone oder Tablet über ein GSM-/ UMTS-Netz oder auf einem an das stationäre Internet angeschlossenen Computer zeichnet sich die WIS-Lösung dadurch aus, dass der Kunde aufgrund der automatischen Datenaktualisierung (‚Push’) nicht selbst aktiv werden muss, um gerade neu verfügbar gewordene Wetterprognosen zu erhalten", benennt er einen der Gründe. Außerdem müsse der Kunde weder einen Vertrag noch ein Abonnement abschließen, um die Wetterinformationen zu erhalten, das erhöhe die Attraktivität der Geräte.

Laut Prof. Dr. Gerpott – Lehrstuhlinhaber für Unternehmens- und Technologieplanung / Telekommunikationswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen – existieren weitere große Einsatzpotenziale für Funkrufmodule bei der Übermittlung von Informationen, die von allgemeinem Interesse sind. Neben Wetterprognosen zählt er dazu beispielsweise auch zeitvariable Strompreistarife.

 

 
Bundestagsgebäude in Berlin mit BOS-Digitalfunksystem von CASSIDIAN ausgerüstet PDF Drucken

Digitale Objektfunkanlage für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Deutschen Bundestag fertig gestellt

Sichere Kommunikation über universelles digitales Sprach- und Datenfunksystem BOSNet gewährleistet

30. August 2012 - Cassidian hat eine komplexe digitale BOS-Objektfunkanlage für die Gebäude des Deutschen Bundestages in Berlin errichtet. Mit der geplanten Aufnahme des Betriebes im Oktober wird das neue Funksystem eine gesicherte Kommunikation für die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr im Einsatzfall gewährleisten. Als nächster Schritt ist die Migration der Polizei beim Deutschen Bundestag in das System vorgesehen, damit auch diese den abhörsichere BOS-Digitalfunk  nutzen kann.

Das neue digitale Funksystem ersetzt die bisher in den Bundestagsgebäuden vorhandene analoge Funkanlage und ist vollständig in das terrestrische digitale BOS-Digitalfunknetz (BOSNet) integriert, so dass bei Bedarf die Kommunikation zwischen allen Einsatzkräften innerhalb und auch außerhalb der Liegenschaften des Deutschen Bundestages sichergestellt ist.

Durch die vollständige Einbindung der Gebäudefunkanlage in das terrestrische Funksystem ist die Überwachung aller aktiven Netzelemente (inkl. Repeater) und somit auch eine unverzerzügliche Reaktion im Servicefall jederzeit mit gleicher Qualität wie für das gesamte BOS-Digitalfunksystem gewährleistet.

Um den Bauaufwand in den Gebäuden möglichst gering zu halten und die Kommunikation auch während der Migration vom Analog- zum Digitalfunk sicherzustellen, wurde das System so konzipiert, dass der größte Teil der bereits für das analoge Funksystem vorhandenen Antennenkabel weiterverwendet werden konnte.

 

 

 

 
DMR Benchmark mit TETRA und GSM PDF Drucken

hdmc, Unternehmensberatung & Ingenieurbüro, hat unter dem Titel "DMR Benchmark mit TETRA und GSM" eine vergleichende Analyse dieser drei Standards vorgenommen. Der PMeV veröffentlicht in Abstimmung mit hdmc die Präsentation auf seiner Homepage. Es handelt sich bei dieser Präsentation also nicht um eine Position des PMeV, sondern um eine unabhängige Expertenmeinung.

Sie finden die Präsentation hier auf der PMeV-Homepage unter

www.pmev.de/publikationen/positionspapiere-whitepaper

 

 
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